Social Media in Facebook, Instagram oder doch lieber Twitter? – Die Sozialen Netzwerke im Überblick

Weltweit nutzen fast drei Milliarden Menschen die sozialen Medien. Im Jahr 2021 sind die digitalen Medien längst ein Teil im Alltag der Menschen. Sie fragen sich, welches Netzwerk Sie nutzen sollen, um erfolgreiches Social Media Marketing für Ihre Zielgruppe zu betreiben? In diesem Blogartikel zeigen wir Ihnen die wichtigsten sozialen Netzwerke. Am Ende stellen wir Ihnen anschließend eine Strategie für die Auswahl des Richtigen Netzwerkes vor.

Das Anzeigen-Genie: Facebook und Facebook Ads

Facebook ist heute immer noch das größte soziale Medium, weshalb Sie mit Facebook die breite Masse erreichen. In Deutschland erreichen Sie derzeit ca. 38 Millionen Nutzer-Profile (18+) und in Österreich zum Beispiel 4,4 Millionen Nutzer-Profile (18+). Der Vorteil von Facebook als soziales Netzwerk sind die vielseitigen und relativ genauen Targeting-Optionen (Zielgruppenansprache). Dazu schalten Sie Anzeigen, sogenannte Facebook-Werbung oder Facebook Ads. Dabei können Sie Websites, Produkte in Online-Shops oder auch nur einzelne Posts oder Facebook Veranstaltungen bewerben, welche gezielt an die ausgewählte Zielgruppe ausgespielt werden. Besonders im klassischen Business-to-Customer-Markt (abgekürzt „B2C“, bezeichnet die Geschäftsbeziehung zwischen einem Unternehmen und Privatpersonen) kommt Facebook in Frage. Ihre Facebook-Fanseite für Ihr Unternehmen hat umso mehr Follower und erzielt höheren Umsatz, je direkter und vor allem ansprechender Sie Ihre Produkte dort darstellen.

Das Meinungsfass: Twitter

Twitter ist sehr beliebt in der Kommunikationsbranche und für Echtzeit-Marketing. Als vergleichsweise kleineres Netzwerk hat es unter anderem eine sehr präsente Funktion in der Medienberichterstattung. Twitter ist für Sie geeignet, wenn Sie zum Beispiel bei wissenschaftlichen, fachlichen oder politischen Themen “mitmischen” wollen. Über Twitter wird gerne von einer Konferenz oder Presse “live” getwittert. Auf dem Portal der Journalisten und Multiplikatoren strömen Meinungen, Ereignisse und Themen der ganzen Welt zusammen. Twitter bietet als ein Feature die Trending-Topics, vergleichsweise wie „Chats”. Diese Chats sind Themen, worüber die Leute momentan am meisten diskutieren. Gründern bietet sich die Möglichkeit, durch Beiträge Teil des aktuellen Diskurses zu werden und damit auf sich aufmerksam zu machen. Durch Twitter erreichen Sie neue Kunden, die Ihnen noch nicht aktiv folgen und informieren diese über wichtige News. Bei Twitter spielen die Faktoren Aktualität und Aktivität eine große Rolle. Dafür haben Sie pro Post nur 280 Zeichen zur Verfügung.  Twittern Sie so oft wie möglich die News Ihres Unternehmens, nutzen Sie #Hashtags und seien Sie ständig Ansprechpartner für Anliegen. Anderenfalls geht Ihr Unternehmen in der Masse der Tweets und Beiträge unter. Auch bei Twitter stehen Ihnen Ads zur Verfügung. Das Targeting funktioniert bei Twitter maßgeblich über Profile und Hashtags.

Für kreative Köpfe: Instagram und Pinterest

Bei den beiden Foto-Netzwerken steht das Visuelle im Vordergrund. Mit ansprechenden Social-Media-Fotografien machen Sie auf Ihr Unternehmen und deren Produkte und Dienstleistungen aufmerksam. Multimedia-Netzwerke wie Instagram und Pinterest sind dazu geschaffen, sich kreativ auszutoben. Auf ihnen wird ansprechender und kreativer Content einfach geteilt und verbreitet. Sie können Ihre Produkte und Dienstleitungen präsentieren und ein Markenbewusstsein bei den Kunden schaffen. Kreative Netzwerke sind ebenfalls dazu da, sich auszutauschen und Kundenbeziehungen auszubauen.
Instagram, als dynamischstes und junges Netzwerk, welches zur Facebook Gruppe dazu gehört, verbucht eine sehr hohe Wachstumsrate. Es ist längt nicht mehr nur dazu da, einzig und allein schöne Bilder hochzuladen. Neben dem Foto-Feed sind die Storys, Instagram-Live, IGTV und Reels für bewegte Bilder hinzugekommen. IGTV ist eine Mischung aus TV und YouTube, um Videos im vertikalen Format besser anzusehen. Reels hingegen sind zur Erstellung und Entdeckung von kurzen und unterhaltsamen Videos konzipiert und erinnert etwas an TikTok. Jede Option sollten Sie regelmäßig bespielen. Instagram hat eine hohe Interaktionsrate. Durch engen Kontakt zu Ihren Kunden verbessert sich die Verbindung zwischen Ihren Kunden und Ihrem Unternehmen. Ebenfalls der Austausch unter den Kunden steigert die Aufmerksamkeit für Ihr Business.
Pinterest ist sehr beliebt bei Nutzern, um Dinge und Notizen zu sammeln. Das zum Beispiel können Rezepte, Einrichtungsgegenstände oder Tattoos sein. Pinterest ist somit auch sehr beliebt bei Online-Shops, um Kunden mit Bildern zu inspirieren und letztendlich zum Kauf zu animieren. Die sogenannten Pins, hochgeladene Bilder und Videos, vergleichbar mit Notizen an einer Pinnwand, sind mit Links zu Websites versehen. Deshalb hilft Pinterest Ihnen bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO). Suchmaschinen spiegeln Ihre Inhalte auf Sozialen Medien wider, wodurch diese die Klickrate Ihrer Website erhöhen.

Für den Community-Aufbau: YouTube

YouTube ist ideal für das Online-Marketing, weil Erklärvideos die Attraktivität von Produkten herausstellen. Dies wirkt sich positiv auf deren Vermarktung aus. Video-Tutorials sind mittlerweile stark verbreitet und eine beliebte Alternative zu langen schriftlichen Fachbeiträgen. Durch YouTube haben Sie die Möglichkeit, eine Kostprobe Ihrer Produkte und Leistungen zu geben, und so eine loyale Community aufzubauen. Durch den Aufbau einer Community stärken Sie die emotionale Verbindung zwischen Ihrem Unternehmen und Ihren Kunden. Diese Verbindung und Identifizierung der Kunden mit Ihrem Unternehmen legt langfristig ein gutes Fundament für Ihren Erfolg. Bei YouTube ist der Social-Network-Gedanke zum einen nicht ganz so wichtig, weshalb Videos auch auf anderen Netzwerken einfach eingebunden werden können. Zum anderen gehört YouTube zu Google und wird in diesem Zusammenhang von vielen auch als Suchmaschine angesehen.

Das direkte Sprachrohr zu Ihren Kunden: WhatsApp

WhatsApp gehört zur Facebook Unternehmensgruppe. Das Netzwerk verfügt aktuell über eine riesige Reichweite, die in Zukunft für eine neue Art von Direct Mailing verwendet werden kann. Momentan ist der Aspekt des Kundenservices in diesem Netzwerk eher von Bedeutung, weil Sie mit Ihren Kunden in engen Kontakt treten können. Mittels der unmittelbaren Kommunikation erhalten Sie Feedback und steigern das Vertrauen in Ihr Unternehmen. Ebenfalls können Sie einfacher auf spezifische Bedürfnisse eingehen oder kompetent beraten. Diese Option ist aber nur nutzbar, unter Einhaltung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Sollte WhatsApp in Zukunft ausgebaut werden, beispielsweise mit Anzeigenmöglichkeiten, wäre der Messenger-Dienst ein weiterer wichtiger Kanal im Social Media Marketing.

Marketing für die Jugend: Snapchat und TikTok

Die Nutzer von Snapchat gehören vor allem der jüngeren Generation an. Teenager unter 18 Jahren nutzen diese Plattform am häufigsten, um mit Bildern und integrierter Textfunktion miteinander zu kommunizieren. Daher lohnt sich Snapchat vor allem für Unternehmen mit einer jungen Zielgruppe und Themen, die für Jugendliche interessant sind. Das Thema Storytelling via Bilder und Videos ermöglicht den Kunden einen authentischen Blick hinter die Kulissen und Einblicke in den Alltag Ihrer Firma.
Bei TikTok steht der Unterhaltungsfaktor mittels lustiger und kurzweiliger Videos im Vordergrund. Die Zielgruppe von TikTok liegt zwischen 13 und 25 Jahren und eignet sich daher auch für Unternehmen, die junge Menschen erreichen möchten. Eine Rolle spielt diese Social Media Plattform zum Beispiel im Arbeitgebermarketing für Unternehmen, die sich um Azubis und den Nachwuchs kümmern möchten. Der Content sollte dann unterhaltsam und zielgruppengerecht über den Beruf informieren.

Für B2B: Xing und LinkedIn

Diese Berufsnetzwerke sind optimal im Business-to-Business-Bereich (B2B), um Geschäftskunden zu kontaktieren und mit ihnen in einen Austausch zu treten. Der B2B-Bereich beschreibt Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen. Dies ist meist eine Partnerschaft zwischen zwei oder eine Zusammenarbeit zwischen mehreren Unternehmen. Es geht dort weniger um Privates, sondern viel mehr um berufliche Interessen, Networking und professionellen Austausch. Diese Netzwerke ermöglichen Interessenten unkompliziert Kontakt zu Ihnen aufzunehmen. Sie können darüber hinaus mehr über Ihr Business erfahren, Job-Anzeigen einsehen und Event-Hinweise zeitnah zu erhalten.
Auf Xing haben Freiberufler und Gründer eine gute Basis für Netzwerkarbeit und die Möglichkeit Kontakte zu knüpfen. Dieses Netzwerk ist für den deutschsprachigen Raum (DACH-Raum) ausgelegt. Spannend sind bei Xing die sogenannte Arbeitgeberprofile, die um die Arbeitgeber-Bewertungen über Kununu angereichert werden.
Der Schwerpunkt von LinkedIn ist die internationale B2B-Vernetzung, weshalb hier auch die größeren Unternehmen stärker vertreten sind. Diese Plattform dient dazu, neue Kontakt zu knüpfen aber auch bestehende, hauptsächlich internationale Geschäftskontakte, zu pflegen. Betrachtet man die grundlegenden Funktionen des Netzwerkes erinnern viele davon an Facebook.
Diese beiden Karrierenetzwerke machen auf der einen Seite Ihr Unternehmen populärer. Auf der anderen Seite steigern sie ebenfalls auch die Bekanntheit Ihres Unternehmens sowie Ihren Traffic auf Ihrer Website, da diese in Ihrem Profil immer verlinkt sind.

Mehr als nur ein Brancheneintrag: Google My Business

Google My Business sollten Sie nutzen, um Kunden über Google Maps oder die Google-Suche zu erreichen. Durch diese Plattform können Sie zeigen, was Ihr Unternehmen einzigartig macht. Durch ein gut gepflegtes Unternehmensprofil heben Sie sich von Ihren Mitbewerbern und Konkurrenten ab. Eine andere Möglichkeit von Google My Business ist die Kontaktaufnahme der Kunden zu Ihnen. Kunden können Sie anrufen, Ihnen Nachrichten schreiben oder Rezensionen verfassen. Diese öffentlichen Rezensionen wiederum sind nicht nur ein Feedback für Sie, sondern auch für andere Neukunden interessant. Dadurch erhalten sie Informationen darüber, welche Erfahrungen andere Kunden bereits mit Ihrem Unternehmen beziehungsweise Produkten oder Dienstleistungen machten.

Der Weg zum richtigen Netzwerk

1. Ziel und persönliches Empfinden

Überlegen Sie sich in allererster Linie und legen Sie klar fest, welches Ziel Sie mit den sozialen Medien erreichen möchten. Die selbst gesteckten Ziele können ganz unterschiedlich sein. Möchten Sie einen Ort des Austausches, ein Image etablieren oder mehr Reichweite ausbauen? Die andere Seite ist Ihr persönliches Empfinden. Wo fühlen Sie sich wohl? Mit welchem sozialen Medium können Sie sich am besten identifizieren? Mit welcher Bedienung fühlen Sie sich am vertrautesten etc.? Jeder Kanal ist individuell und Sie sollten diesen glaubwürdig mit Content versehen.

2. Zielgruppe

Als Unternehmen sollten Sie nicht pauschal dort sein, wo sich die breite Masse befindet, sondern wo Ihre potenziellen Kunden sind. Deshalb ist es wichtig genau zu definieren, wer Ihre Zielgruppe ist. Jede Zielgruppe ist auf bestimmten sozialen Netzwerken stärker vertreten als auf anderen. Haben Sie Ihre Zielgruppe fokussiert, ergibt sich automatisch das passende Netzwerk für Sie. Daher die wichtige Frage: Auf welchem sozialen Netzwerk sind Ihre Kunden am stärksten Vertreten?

3. Mit einer guten Content-Strategie: Auf die sozialen Netzwerke, fertig, los!

Mit Sicherheit haben Sie viel über Ihr Unternehmen, Ihre Leistungen oder Produkte zu erzählen. Welche Inhalte Sie in welchem Format veröffentlichen, lässt sich planen.
Wir unterstützen Sie gern dabei!

Die Reihenfolge zur Entwicklung Ihrer Social-Media-Strategie ist also:

  • Ziel festlegen

  • Zielgruppe analysieren

  • Social Media Netzwerk auswählen

  • Content planen

Als Social Media Agentur für Thüringen, in Erfurt und Jena, raten Ihnen: Bespielen Sie eher weniger Kanäle und dafür aber qualitativ hochwertig und richtig. Jeder Kanal hat einen anderen Charakter und Funktionslogik, Ton, Stil, Aufbau, etc. Des Weiteren gilt es auf Crossposting zu verzichten. Crossposting ist, wenn identischer Inhalt auf allen Kanälen zum gleichen Zeitpunkt identisch ausspielt wird. Der Grund dafür ist, dass jeder Kanal eine eigene Art von Content fordert. Wenn Sie Ihre Kanäle unterschiedlich bespielen und jeden Anlass auf jedem Kanal anders darstellen, erhöht dies selbstverständlich den Aufwand. Ein Tipp von uns: Pflegen Sie weniger Kanäle und dafür sehr individuell und intensiv. Nicht jeder Kanal passt zu Ihnen und Ihrem Unternehmen.

Die Online-Marketing-Agentur Melani Okon aus Thüringen, in Jena und Erfurt, hilft Ihnen gern, dass für Sie richtige soziale Netzwerk zu finden. Ebenfalls unterstützen wir Sie gerne professionell im Ads-Bereich des Social Media Marketing. Individuell helfen wie Sie beim optimalem Ausbau Ihrer Kanäle, bei der Content-Erstellung sowie Pflege und Betreuung Ihrer Netzwerke. Mit der Wahl des passendes Netzwerkes und der richtigen Unterstützung ist ein guter Start in das Social Media Marketing garantiert.

Sie benötigen eine Social-Media-Strategie?

Lassen Sie uns sprechen.

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